Alles neu

Muss einem ja auch gesagt werden.

Muss einem ja auch gesagt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

So, Ihr Lieben, nun ist das Blog upgedated und sicher vor Hackern. Das einzige Problem, das bleibt: Hier ist alles anders, und ich habe keine Ahnung, wie man damit umgeht. Zum Beispiel  erscheint das Foto plötzlich hinter dem Text statt wie bisher vor dem Text. Mit dem Cursor komme ich nicht am Foto vorbei. Ich muss es vor mir herschieben. Die interessante Frage am Rande: Erscheint es auch auf der Startseite, das Foto? Ich schau mal.

Aha. Nein. So jedenfalls nicht.

Aha. Ich muss erst schreiben und das Foto dann vor den Text setzen. Auch das ist: neu – neu – neu! Mal gucken. Hat es jetzt geklappt?

Jawohl. Dann kann ich mich ja endlich mit dem Inhalt beschäftigen.

Der hygienische orange Aufkleber auf dem Foto fand sich am Flaschenrückgabegerät eines riesigen Supermarkts irgendwo während unseres jüngsten Kurzurlaubs in … wo war das noch mal? Der Kurzurlaub ist schon weder so lang her und war auch so kurz, dass man ihn eigentlich kaum Urlaub nennen konnte. Aber dort gab es jedenfalls einen monumentalen Supermarkt mit einem nicht minder großen Flaschenrückgabegerät (beziehungsweise aus Sicht des Geräts bzw. des Supermarkts: Flaschenrücknahmegerät).

Der Aufkleber rührte uns zunächst aus der falschen Richtung, oder sagen wir: mich. Denn ich dachte sofort, hier warnt mich mein monumentaler Supermarkt davor, etwas in den Mund zu nehmen, was nicht ganz hygienisch ist. Dann aber klärte mich die kluge und belesene PF darüber auf, dass sie kürzlich davon Kenntnis erhalten habe, dass Supermarktkassierinnen und -kassierer darunter leiden, dass ihnen Kunden eklige, durchweichte Leergutbons überreichen, die sie während des gesamten Einkaufs im Mund getragen haben. Was noch die angenehmere Variante ist, wenn man bedenkt, dass manche Leute mit ihrem Hund einkaufen gehen.

Habt Ihr im vorigen Absatz den krassen Relativsatz mit drei (3!) Dass-Konstruktionen zur Kenntnis genommen? Den lass ich da stehen!

Wie auch immer, nach kurzer Überlegung rührte uns dieser sachliche Hintergrund des Automatenaufklebers noch mehr, und wir versprachen einander, nie mehr Leergutbons in den Mund zu nehmen, aber weiterhin Parkhaus-Schrankenöffnerscheine, jedenfalls in jenen Parkhäusern, in denen Maschinen am Ausgang sitzen und keine echten Menschen. In Kiel gibt es so ein tolles, altes Parkhaus mit extrem engen Kurven und einem alten Mann an der Kasse. Wenn ich mich recht entsinne, schreibt er den Passierschein auch noch mit der Hand. Den bitte nicht einspeicheln.

So viel dazu. Und hier noch einmal das Foto. Weil ich’s kann. Beim nächsten Mal vielleicht sogar größer.

Muss einem ja auch gesagt werden.

Muss einem ja auch gesagt werden.

10. Dezember 2014 von Thomas Stillbauer
Kategorien: Allgemein | 18 Kommentare

Kommentare (18)

  1. Nie würde ich einen Leergutbon in den Mund nehmen – nicht nur aus hygienischen Gründen, der schmeckt bestimmt auch nicht besonders gut, und wer weiß, wieviel Kalorien der hat… Jetzt muss ich hier um diese Uhrzeit auch noch rechnen 😉

  2. Oh, tatsächlich. Heute früh musste man nur anklicken, dass man kein Roboter ist. 🙂

  3. …wer es nicht schafft, die Rechenaufgabe in dem Captchafeld zu lösen, wird in das monumentale Flaschenrueckgabegerät gestopft…

  4. *schwitz*
    Hey – ein Strike!

  5. Alles neu und das im Dezember. Ich trinke nur Tee und wenn ich mal was in Pfandflaschen kaufe, dann „spende“ ich das den armen Leuten, die sehr unhygienisch im Müll herum wühlen müssen.

  6. Ja, in Frankfurt funktioniert das, am Bahnhof kann das bestimmt zum Full-Time-Job werden, Pfandflaschen zu sammeln. Bei uns auf dem Land wird sich kaum einer darum kümmern.
    Was war jetzt eigentlich mit Weihnachtsmarkt? Kriegen wir noch einen Termin zustande?

  7. Ich fürchte, das wird eng. Die Flaschen vom Weihnachtsmarkt haben ja immer noch nicht begriffen, dass die Leute NACH Weihnachten viel mehr Zeit für den Markt haben.

  8. Und Grace – Du trinkst nur Tee!? Ist ja ein Ding. Auch im Sommer?

  9. Ja, im Sommer trinke ich abgekühlten Tee. Bevorzugt Brennnnnnnesseltee. Bevor ihr mich nun für öko-spinnert haltet, abends trinke ich gerne mal Weinchen. Auch ohne Pfand.

  10. Öko-Wein? *wegduck*

  11. Kann durchaus schmecken!

  12. Ich wünsche euch schöne Weihnachten – mit vielen Flaschen und Fläschchen, mit und ohne Pfand 🙂

  13. Vielen Dank! Euch allen ein himmlisches Fest, ohne Stress und Familienzoff, mit vielen oder ohne Geschenke, dafür aber mit Ruhe und Besinnlichkeit, oder auch in Partylaune, ob allein, mit vielen oder zu zwein, Hauptsache so, wie es euch gefällt!

  14. Ich wünsche Euch auch alles, was Ihr Euch wünscht, sehr gern Öko-Wein 😀 , und mir wünsche ich, dass wir uns nächstes Jahr mal wieder sehen. Schöne Feiertage! Und ein besseres 2015!

  15. Bilanz des Frankfurter Weihnachtsmarkts: 100.000 Besucher weniger als im Vorjahr !!!
    Was habr Ihr da nur wieder angerichtet?

    Im nächsten Jahr wird alles besser. Euch allen ERHOLSAME Feiertage.

  16. …und wir sind dabei, bei den 100.000 🙁

  17. Danke! wäre echt schön, wenn wir uns mal wieder sähen! Gerne im Frühjahr, oder?! Also ich war dreimal auf den X-Markt und fand es auch ganz angenehm dort, lag vielleicht an den 100000 weniger….

  18. O ja – im Märzen der Promi-Blog die Velos anspannt und strampelt zur Nidda, ins GGT-Land … Frohes Fest, Ihr Lieben, und einen guten Rutsch 🙂