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Brecht

Aber meistens will es eh keiner gewesen sein.


„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war.“ (Bertolt B.)
Das Foto zum Blogbeitrag entstand vor einiger Zeit im Museumsbereich eines nordhessischen Schlosses. Die Schäfchen, von denen noch viel mehr vor Ort sind als auf dem Bild zu sehen, halten sich ehrfürchtig an die Anweisung und passen gut auf, dass sie nichts kaputt machen. Die Schäfchen haben nämlich kein Geld. Und direkt durch den Museumsshop hindurch führt der Weg hinab in den Kerker des Schlosses.
Es ist ein Kerker, wie er zu der Zeit üblich war, als man in Europa Schlösser baute. Der Keller ist vollgestopft mit den fiesesten Folterwerkzeugen, denn man tat einander damals gern weh. Sei es, weil jemand eine Straftat begangen hatte; sei es, weil jemand im Verdacht stand, eine Straftat begangen haben zu können; sei es, weil jemand wusste, dass der Gesell mit dem Folterwerkzeug in der Hand selbst Straftaten beging; oder halt einfach nur so.
Man möchte nur schnell wieder hinaus. Und bloß gar nicht erst hinein, wenn man beispielsweise ein Schäfchen ist und kein Geld hat, um zu bezahlen, wenn’s brecht.
Apropos Brecht: Der hätte wahrscheinlich auch Bescheid gesagt, wenn er dahinter gekommen wäre, dass jemand heimlich die ganze Welt ausspioniert, selbst wenn dieser Jemand über den Keller mit den Folterwerkzeugen herrscht. So war er halt. Und er hätte verlangt, dass nicht der bezahlt, der Bescheid sagt, sondern der, der spioniert. Der ist es nämlich, der brecht.
Aber wem sag ich das. Kürzlich schloss sich der Kreis wieder einmal, denn auf die Reise ins nordhessische Schlossmuseum folgte eine ins Ausgburger Brecht-Museum. Die Welt steckt voller Zusammenhänge. Darf man eigentlich auch B sagen, obwohl man erkannt hat, dass A falsch war?

30. Juni 2013 von Thomas Stillbauer
Kategorien: Allgemein | 134 Kommentare

Kommentare (134)

  1. Am besten, man lässt A gleich weg und fängt bei Z an.

  2. Zuper Idee!

  3. Aber dann kann man ja gar nicht ein X für ein U vormachen…

  4. Auf B zu verzichten, wenn A falsch war erfordert A Erkenntnis und B Mut.

  5. Sprach Abraham zu Bbraham: Kann ich mal dein Zebra ham?

  6. Ein Sachse erzählt, dass er die Namen für seine vielen Kinder nach dem Alphabet ausgesucht hat:
    „Der erste heißt Andon, dann Baul, Caspar, Deodor, dann Emil, Frank, und dann hab ich einen Fehler gemacht und den nächsten Ginder genannt – wenn ich den rufe, kommen se alle…“

  7. Kreisch! 🙂

  8. Kennt ihr das Paket an die Firma Daangard? Mit der buchstabierten Adresse?
    http://www.lachschon.de/item/32870-AdresseBuchstabiert/

  9. Habt Ihr das gewusst? – Ich nicht: http://www.ndr.de/geschichte/chronologie/nszeitundkrieg/buchstabiertafel105.html

    Tschuldigung. Bin ein Spaßverderber.

  10. Alles klar, dann buchstabieren wir das Paket an die Firma Daangard (kicher!) jetzt so:
    David Alisah Aaron Nathan Gili Ariel Rachel Deborah.

  11. Buchstaben sind schon ein tolles Thema.
    Wisst ihr, wofür die Abkürzung TEAM steht?

    Together Everybody Achieves More
    Und wofür steht OK?

  12. Ohne Kopp?

  13. Eine Theorie besagt, dass General Steuben das preußische „alles klar“ frei übersetzt hat mit „oll korrekt“

  14. Okay.

  15. Sehr schön! Und habt Ihr auch alle schon Eure Namen chantalisiert?
    http://www.chantalisator.de

  16. zu schön – ich könnte heute auch Savannah-Narcissa heißen – chantalisiert…

  17. Ich musste erst angeben, ob ich männlich oder weiblich bin … :/

  18. und? was biste?

  19. Pfft!

  20. Tyler-Ryan ist aber auch ein seeehr männlicher Name.
    Wie du jetzt noch zum six-pack kommst:
    http://echtlustig.com/20801/zaun–sixpack

  21. Irgendwie werde ich hier als einziger verbliebener Kerl und lauter Pearls und Ladies nicht ernst genommen…

  22. @ 11 – ich dachte immer, das heißt „Toll Ein Andrer Machts“ hihi
    Als alte Ex-Postfee kenne ich natürlich noch die Buchstabierregeln und auch ein bisschen was über deren Geschichte. Aber wäre es nicht an der Zeit, das generell mal zu aktualisieren? Zacharias ist nun wirklich kein a) aktueller und b) einfacher Name / Begriff, oder? Und Emil halten Kinder (Ginder 😉 eher für EMail.

    Einen sonnigen Sonntag wünscht euch eure Grace-Schänneia

  23. Zacharias? Ich dachte immer, das heißt Zeppelin. Aber was weiß ich schon?

  24. zu 23 siehe 9! Da machte der Adolf aus dem Zacharias nen Zeppelin. Ich wäre für Z = Zickenkrieg.

    Wollen wir mal wat Neuet kräieeeren?

    A – Alter / Alder

  25. B – Babylon / Babyphon

  26. C – Cindy – oder Chantall

  27. 🙂
    D – Dosenpfand Deordorant

  28. E – Ehlsardine (nach Soldat Scwejk)

  29. *kicher* Das ist lustig.
    F – Frisch-gemähtes-Gras-Geruch / Ferrigd

  30. Hihi
    G – Gänsefleischmadekofferraumeffney? [Spruch der DDR Grenzer)
    / Grazie

  31. Ergänzung zu G – Geheimdienst

  32. Auch nicht schlecht…
    H – Hackbeil uuahhh

  33. I – Iibermorgen (nach Soldat Schwejk)

  34. J – Jroßartig 😉

  35. K – Krassss!!

  36. (und ck – concret krass 😉

  37. L – Larissa, Letitia, Leander (Modenamen)
    L – Lektrisch (nach Soldat Schwejk)
    L – Lumpi (nostalgische Wohnblog-Anleihe)

  38. M – Mieselpriem

  39. N – Arktis

  40. O – Oropax

  41. Mist. N wäre natürlich NSA gewesen.
    P – Pampelmuse

  42. Q – Tarantino

  43. 🙂

  44. R – Rumpelstilzchen

  45. S – Snowden

  46. oder S – wie Sommerhitze ächz – aber wir wollen nicht klagen

    U – Urmel (öff öff)

    keep cool

  47. Nananana! Wir wollen hier aber keine tragenden Buchstaben überspringen, gell?

  48. Oje, tut mir leid, es war die Hitz´

    T – Tee

  49. 🙂
    (Ehihi! Und dann kam dieser Hinweis:
    Doppelter Kommentar wurde entdeckt. Es sieht stark danach aus, dass du das schon einmal gesagt hast!)

  50. V – Völker hört die Signale….

  51. man kann also nicht nur doppelt sehen, sondern auch doppelt sagen…
    U – Unlust, besonders bezogen auf Montag und Arbeit

  52. W – Wanderers Nachtlied (berühmt geworden durch Herrn S.)

  53. V – Vermaledeiter (Montag)

  54. tschuldigung
    X – Malcolm

  55. Y – Ypsilanti ist abhandti (oder wo?)

  56. Y – Ybersinn

  57. Z – Zisch und weg!

  58. Sehr gut. Und weiter
    A – Anarchie

  59. B – Bakunin

  60. C – Guevara

  61. 😉
    D – Day

  62. Könnte ich das W – Weltuntergang vorziehen? Da draußen findet dieser nämlich gerade statt! Passt auf euch auf.

  63. Gern. Hier war der Weltuntergang schon vorgestern. Gruß aus Bayern!

  64. E – Tante 🙂

  65. noch zu E:
    Fasching in der 1. Klasse; der 6-jährige Marco ist als Außerirdischer verkleidet und sagt zu seiner Lehrerin: »Rate mal, was ich bin. Fängt mit ‚E‘ an!« Sie rät: »E.T.« Daraufhin Marco entrüstet: »Doch nicht mit ‚I‘, mit ‚E‘!«
    Als die Lehrerin passen muss, strahlt Marco: »Na, ich bin ein Elien!«
    (zitiert aus „Kindermund“)

  66. Tee – schon wieder Urlaub? 😉

  67. Boah – „schon wieder“? *entrüst*
    F – BI

  68. Gruß zurück aus dem zerzausten Frankfurt!

    G – GottseiDankissesvorbeigezogen

    I´m an Elien, I ´m ´n legal Elien, I ´m an Inglish Mann in Nu Jork!

  69. H – Hatmichabervollerwischt!

    I – Ichbinnassbisaufdieknochen

  70. J – Jessesnananaduarmes!

  71. K – Krise

  72. L – LMAA Montag

  73. M – Montag kiss my a…

  74. N – NIE WIEDER MONTAG!

  75. O – OMG! Was für ein Montag!

  76. P – Paul, meine Pillen (hochdeutsch für „Karl mei Troppe“ – gell Priscilla) 😉

  77. Q – Quelle allen Übels (s. auch A – wie Arbeit)

  78. R – Rure Roiwe Robbmaschin (Runkel-Rüben-Rupfmaschine)

  79. S – Presso

  80. T – Tabak
    „Und hab‘ ich Mehl und Crack im Haus,
    Tabak ich einen Keks daraus.“
    (geguttenbergt aus Gernhardt und Zehrer, „Bilden Sie mal einen Satz mit …“)

  81. U ~ rlaubsreif :-*

  82. V – Verändern. Verreisen. Verbessern. Verschwinden. Verhauen (den Chef / die Chefin!?)

  83. W – Was für tolle Ideen!

  84. X – Xenophobie zu X-mas. Oh je!

  85. Y – ps-Hefte, kennt ihr die auch noch?

  86. Z – Zelbstverständlich! Und es gibt sie wieder, die Yps-Hefte. Mit Gimmick.

  87. Z – Zappenduster nun?

  88. A – ber nein,
    A – lles auf
    A – fang 😉

  89. B – itte sehr!

  90. c – ool!

  91. d – oll

  92. e- i verbibschd!

  93. F – Freitag, du nahest

  94. G – lasse!

  95. Heute – ist er da

  96. I – iih-frisch heute früh (an diesen f.. Monday) Schöne Woche euch!

  97. J – anz vielen Dank und ebenfalls

  98. K – ann mich nur anschließen.
    (Cool. Auf die Art brauch ich nie wieder einen neuen Ferd zu schreiben! Und wer holt sich die 100?)

  99. L -ogisch wird sich Cindy die 100 holen

  100. M – it Vergnügen! Champagner! Champagner! Die 100!

  101. N – a dann ein herzliches Prosit

  102. O – MG! The rise of Cindy! 🙂

  103. P – riscost 😀

  104. Q – uadratisch, praktisch, gut und Gratulation an Cindy.

  105. R – und schau, Frank …..

  106. S-ommer ist vorbei!?!
    S-herbstet sehr, und die ersten Lebkuchen wurden auch schon gesichtet

  107. T – ee hat Euch gern. 😉

  108. U -nd wir haben ihn auch gern! 😉

  109. V – orbei, hoffentlich bald, dieser
    W – ahlkampf, der im Endspurt in eine Schlammschlacht auszuarten droht

  110. X-undheit! Für den spätsommerlich hochgekrempelten Radler heute früh auf der Eckenheimer, und überhaupt für Euch alle!

  111. Y – es we can´t

  112. Z – eitung, Frankfurter
    Wie iss es jetzt eigentlich dort so, Tee? Hat sich für euch was geändert?

  113. A – llerliebst, danke der Nachfrage. Ja, es hat sich jede Menge geändert. Das Wichtigste ist, dass wir jetzt wieder unsere richtige, eigene, selbstbestimmte 100% Frankfurter Rundschau in Frankfurt machen. Das war mit herben Verlusten und ist für viele mit deutlich mehr Arbeit verbunden, aber jeder weiß genau, wofür er das macht. Und das macht stark.
    Vielleicht komme ich aber irgendwann auch mal wieder dazu, zwischendurch einen neuen Ferd hier reinzuschreiben. Weiß ja schon fast nicht mehr, wie das geht … 😉

  114. B – ravo, das freut uns zu hören (also das mit der FR und dem Ferd). Und alle schön wählen gehen….

  115. C – DU, SPD, Grüne, Linke …?

  116. D – u dödel di – Partei?

  117. Hm. Den Kommentar hatte ich wohl vor acht Tagen nicht abgeschickt:

    Y-ay! Du hast den eiligen Radler erkannt.

  118. An der großen Straßenkrezung des Lebens????

  119. Nee, das war eine andere Straße. Aber auch eine des Lebens. 🙂
    Apropos, Nachtrag zur #113: Wir sind heute mit der Redaktion umgezogen. Unten vor meinem Fenster schwimmen jetzt Goldfische. Mehr dazu morgen in der FR.

  120. Hm? Goldfischteich? Wie schön! Finde diesen Artikel aber leider nicht.

  121. E – ndlich wieder auf der richtigen, der Frankfurter Seite. Welcome back, FR. Goldfisch im Haifischbecken… Und ein trauriger Gedenkgedanke an das alte Rundschauhaus im Herzen Frankfurts, welches nur Platz gemacht hat für eine jahrelange Brache und der Neubebauung mit uninspirierten uniformen Gebäuden harrt….

  122. Danke, Gracy. Schön, dass Ihr da seid, man muss es der Welt immer wieder sagen. 😉

  123. Find ich auch. Ein seltener Beweis, dass man via Internet tolle Menschen kennenlernen kann 😉

  124. G – enau! Vielleicht sollten wir uns am besten schon jetzt für den Weihnachtsmarkt verabreden?

  125. H – ervorragende Idee! 18.30 Uhr unterm Christbaum?

  126. I – mmer wieder gern!

  127. J – awoll und siehe auch neues Ferd 😉

  128. Mist, die 200 kann ich jetzt wohl abschreiben!

  129. Oder doch nicht?

  130. So als Erinnerung an alte Zeiten?

  131. Als ich noch zischend

  132. morgens, mittags, abends, nachts zischte….

  133. Aber der Weg ist zu weit und Cindy zu alt geworden
    Zisch und weg 😉