Satt

IMG_3168Mitunter müssen Gewerbetreibende zu drastischen Maßnahmen greifen, um ihren Betrieb über Wasser zu halten. Der Betrieb, der mit diesem Schild an seine Kundschaft appelliert, wird aber selbst bei dem schlimmsten Hochwasser nicht untergehen. Er befindet sich nämlich auf einem Berg, zwar nicht auf dem allerhöchsten von der ganzen Welt, aber doch auf einem ordentlich hohen. Wir haben selbstverständlich eine der schmackhaften Bratwürste genossen, die dort feilgeboten werden, mit einer hervorragenden Scheibe Brot übrigens. Und nein, das hier soll keine Werbung für einen angeblich magenschonenden Likör sein, sondern wenn überhaupt, dann für die Gastronomie auf dem Hoherodskopf im Vogelsberg, die zwar schnell ist, aber nie hektisch. Wohl bekomm’s.

10. Mai 2015 von Thomas Stillbauer
Kategorien: Allgemein | 63 Kommentare

Kommentare (63)

  1. Ward ihr auch im Kletterpark? Oder auf der Sommerrodelbahn?

  2. Weder noch. Beim ersten Besuch lag noch Schnee, beim zweiten schüttete es aus Kübeln. Das war besonders schade für die ca. 5000 Sportler, die knapp unterhalb des Gipfels zu so einem Hund-und-Herrchen-Wettbewerb angereist waren …

  3. Gratuliere zur korrekten Schreibweise vom Hoherodskopf. Ich wohnte früher in einer nach dieser Erhebung benannten Straße und seither kenne ich sie auch, erinnere mich aber an tausendfach wiederholtes Buchstabieren und Erklären derselben. Darauf erst mal nen Jägermeister!

  4. Grazie! Immer wieder erstaunlich, was sich für Koinzidenzen unter den Nachbärchen ergeben. 🙂

  5. Na, haben hier alle das Rechnen verlernt? Ich im Urlaub, bei meinen geliebten großen Unpaarhufern. Und nun plane ich den nächsten, diesmal aber einen Städtetrip. und zwar ins Nachbarland, dort werden schöne blau-weisse Fliesen hergestellt und bekannte Künstler wirkten hier…

  6. Ägypten? 🙂

  7. Hm? Delft? Oh, wie schön, da war ich auch noch nie, Grace.

    Mein Nachbarland ist Polen, aber hinter der Oder sind schöne Landschaften (sehr schöne, nach meinem Geschmack, für Radfahrer auch sehr bequem), für die Kultur muss man aber noch weiter nach Osten fahren, da erlebt man Wunderbares, nicht an Kachelnschönheiten, aber an Musik und Kunst. Von Hessen zu weit weg? Ja, sicher, aber kommt her und schaut Euch das auch mal an. Ich habe jetzt meinen zweiten Wohnsitz an den östlichsten Zipfel der Republik in ein kleines Dorf an der Oder verlegt und beobachte mit großer Freude Mensch und Tier. Der Krieg hat hier die alten Stadtarchitekturen zerstört, die Nachkriegsbauten waren der Not geschuldet, sind entsprechend einfach, man kann auch sagen hässlich, aber es gibt noch viel Interessantes zu sehen. Kommt mal in den Osten der Republik und fahrt weiter tief hinein nach Polen. Es lohnt sich. Puh! Nein, ich vertrete hier keine Agentur für Ostreisen, aber blickt einfach auch mal zu uns herüber. Der Osten ist auch schön. Vielleicht etwas herb für Euren Geschmack, eben „seco“ wie ein guter Sekt mit Prickel.

  8. In unser Nachbarland Ägypten würde ich erst fahren, wenn in der Region Frieden und Stabilität einkehren.
    Ob wir das noch erleben?
    Nein, es zieht mich mehr zum Mädchen mit dem Perlenohrring…

  9. Ich hatte ja auf Delft gesetzt wegen der Kacheln und des friedlichen Nachbarlnandes, liebe Grace, aber mein Beitrag ist in den unendlichen Sphären des Alls verschwunden.

  10. Oh, jetzt ist er frei geschaltet worden. Dank meines Taschenrechners kann ich die komplizierten Rechenaufgaben lösen. War im Kopfrechnen schon immer schwach. Oh je.

  11. Pardon, Ihr Lieben, dieses Blog macht manchmal, was es will.
    Das Mädchen mit dem Perlenohrring – ist das nicht Scarlett Johanson?

  12. Zweimal richtig! Vor Scarlett war es aber ein Vermeer 🙂 Aber toller Film.

  13. Sind die Mathegenies nun endgültig verschwunden? Dabei es heute doch so einfach. Ich hatte ne tolle Zeit bei unseren niederländischen Nachbarn, habe gesehen, was ich sehen wollte und sogar noch viel. Viel Unerwartetes, aber nur Positives, nur nette und hilfsbereite, weltoffene Leute!
    Und morgen wird es royal 🙂

  14. Hey Grace, das freut mich für Dich. Es gibt schon noch feine Leute auf der Welt, und man hat immer wieder den Eindruck, eine Menge von ihnen wohnen im Land der Windmühlen, Holzschuhe und apfelsinenfarbenen Trikots. Ich hoffe, die Queen bleibt heute trocken.

  15. Ja, die Niederländer sind ein nettes Võlkchen, da fahr ich bestimmt nochmal hin.
    Die Queen hatte Kaiserwetter und ich habe sie in echt vom Balkon winken sehen, es war ein toller Moment!

  16. Congrats! 🙂

  17. Soll ich euch was sagen? Ich höre seit Kurzem Flötentöne aus der Nachbarschaft. Schrecklich nervige und schiefe Flötentöne ;-( Hot Greetings and keep cool.

  18. O-ooh – damit haben wir ja reichlich Erfahrung 🙁 Tee kann dir bestimmt Tipps geben 😉

  19. Ja, ich hätte da einen Buch-Tipp … 🙂
    Das ist übrigens jüngst in einer schönen neuen Auflage erschienen (in Orange!) – und als E-Book. Wer hätte das gedacht?
    Grace: Flöten soll’n auf der Wiese wachsen!

  20. Was? Ist die 1. Auflage vergriffen? 🙂 schön – wann gibt es das Hörbuch?

  21. Sobald Du es eingelesen hast. 😉

  22. Das machen wir zusammen 😉 ich spreche freiwillig die Else 🙂

  23. Super! 😀

  24. Achja, das könnte ich eigentlich auch mal wieder lesen 🙂 Ich hatte doch früher den Flötenopa… ob er mich nun gefunden hat? Wie wohnt ihr eigentlich derzeit?

  25. Also wir wohnen fantastic – abgesehen davon, dass wir unterm Dach wohnen. Raumtemperatur aktuell: 29,6 Grad. Nachbarschaftsmäßig ist es aber unschlagbar gut. Niemand drumherum, nette Leute untendrunter. Und selbst?

  26. Und wieviel 9 heute? 🙂 Also wir wohnen am Park und nett. Der Park hat im Sommer allerdings seine Nachteile in Form von Leuten, die sich da gerne auch laut und betrunken aufhalten. Nachbarn sind auch ok, hatten vorher Balkonkettenraucher, die dort auch im Winter gerne mal bis halb zwei Nachts ein Päckchen vernichtete haben und das zog leider genau in unser Schlafzimmer. Das Walldorfimperim wächst auch stetig und wenn man unterwochig zu Hause, kann man sich schon fragen, was diese Kinder so lernen, wenn sie ständig auf dem Spielplatz nebenan sind 🙂 Im Großen und Ganzen aber wohnen wir hier schön, ruhig und doch zentral.

  27. Wieviel Grad meinte ich oh Mann

  28. Gestern waren es 31,9 Grad am Schreibtisch … Wir sind allerdings von Samstag auf Sonntag in den Taunus geflohen. Sonntagabend wie durch ein Wunder plötzlich frischer Wind. Herrlich.
    Vor dem Walldorfimperium half ja früher die Flucht ins Restaurant an der großen Kreuzung des Lebens, meine liebe Herr! Aber das hat sich ja auch nicht gerade zu seinem Vorteil entwickelt.

  29. Ja, zum Glück hat es sich abgekühlt, denn Sommer ist ja in Maßen herrlich.
    Beim liebe Herr an der großen Kreuzung des Lebens waren wir ewig nicht mehr, leider kann ich dir da nur zustimmen, keine Ahnung, wie der überlebt. Wünsche allen einen lauen Sommerabend und eine kühle Nacht.

  30. „Der liebe Herr“ an der großen Kreuzung des Lebens ist doch fort, oder? Schlimm! So schwinden die geliebten und vertrauten Dinge dahin.
    Und unser Griechenland? Dem geht´s auch schlecht. Lasset es uns retten

  31. Ja, es ist nur noch der nicht so liebe Herr da. Der möchte wohl lieber Geld verdienen. Also gehen wir zum Griechen und retten ihn.

  32. Jetzt habe ich auch Deinen Delft-Beitrag gefunden, liebe Lady. Pardon für die Verzögerung!

  33. Danke Tee, dass Du meinen Text aus den Katakomben geholt hast. Vielleicht urlaubt ja doch mal jemand aus dem fernen Westen im Osten, der Oder-Radweg ist sehr bequem ohne große Steigungen (aber mit viel Wind), es gibt ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten, leider bis jetzt nur wenig gute Gastronomie, dafür aber eine bezaubernde Oderlandschaft mit weitem Himmel und knorrigen Weiden.

  34. Das machen wir garantiert mal wieder, im Osten urlauben, ich liebe das. Aber demnächst urlauben wir erst mal ganz weit im Norden. Die Gefahr einer neuen Hitzewelle im Dachgeschoss ist der PF und mir einfach zu groß.

  35. Wir zerfließen in unserer Wohnung unterm Himmel an diesen Hitzetagen auch, die Kerzen schmelzen und der Kühlschrank ächzt. Aber die drei Tage im Jahr halten wir aus. An der schönen Oder ist auch überall weiter Himmel und ein frischerer Wind. Aber dann plagen die Mücken. Die habt ihr im hohen Norden leider auch. Gibt eben nix Schönes ohne Nebenwirkungen. Wünsche Euch einen schönen Urlaub am Polarkreis. Nehmt Pudelmützen mit.

  36. Drei Tage im Jahr … Ihr da drüben in Westrussland.
    Wir werden üppige 13 bis 15 Grad genießen im hohen Norden. Da lehne ich Pudelmützen kategorisch ab.

  37. Selbst gehäkelte Mützen sind was Wunderbares! Ich habe eben einen ganz wunderbaren Artikel in der FR über mehr Licht am Goetheplatz gelesen, der ist wirklich toll geschrieben!!!! Ich wünsche allen überall coole Nächte… Und den Griechen Kraft, aber auch Einsicht, dass nicht immer die anderen Schuld sind.

  38. „Westrussland“, nee det jefällt mir. Als die Umsiedlung der Bonner nach Berlin begann, da war sogar von Sibirien die Rede, lieber Tee. Viele Umsiedler gruselten sich. Tatsächlich kommen ja sogar die Wölfe wieder, dagegen helfen auch keine selbst gehäkelten Mützen, liebste Grace und bald sind die Mieten so hoch wie in Frankfurt (am Main).

    Allen einen schönen Sommer, wo auch immer.

  39. Ihr seid einfach entzückend! 🙂

  40. Hm? Ist das ein Kompliment? Außer meiner Mutter hat mich noch nie jemand „entzückend“ gefunden. Und sie meinte damit auch weniger mich, sondern das Kleidchen, das sie für mich ausgesucht hatte und das ich nicht tragen wollte. Das Wort gibt´s doch gar nicht mehr, oder? Wo hast Du das ausgegraben, lieber Tee? (Oh, merkt Ihr wie hier Liberté mitschwingt?). Unglaublich!

  41. Hinreißend!

  42. Anmutig.

  43. Ausdauernd.

  44. Ausdauernd? Oder unerschütterlich?

  45. Ein neuerlicher Ausdruck für ein positives feed back zur Steigerung der Zustimmung für irgendwas ist „zum Niederkníen“ , ist aber auch vielleicht schon wieder „out“? Ist ja auch nicht schön, tut den Knien weh und ist ja auch eine Demutshaltung.

  46. Ja, ich glaube, es ist wieder out. Man sagt jetzt „krass“, bzw. auch schon nicht mehr.

  47. Im Übrigen frage ich mich, wie man hier noch mit Spaß an der Freud kommentieren soll, wenn die Kommentare in der aktuellen Version dieser Software keine Nummern mehr haben! Man weiß ja gar nicht mehr, ob man sich die 500 geschnappt hat!

  48. Und dabei wollten doch zumindest mal 100 voll machen. Aber neue Software und wie neues Trendwort: eben noch, nicht unbedingt gut, morgen schon alt. Da versuche ich doch lieber ausdauernd anmutig zu sein. Es lebe die Sommerfrische!

  49. Bitte vergebt mir die Tipos, ich klimpere das immer mit meinem Smartphone und da fehlt schon mal der Überblick 🙂

  50. 51) Du klimperst aber sehr schön, Grace, so anmutig – und das alles auf dem Smarti, Hut ab!

    Wegen der 100 oder 500, ich habe bis jetzt 50 gezählt, wenn ich mich nicht vertüttelt habe.

  51. Dann Glückwunsch an Grace zur 50!
    Ich flattere jetzt mal grad mit der PF ins Land der Papageitaucher, bleibe aber (hoffentlich) auf Empfang.
    Bis denne!

  52. Dann Glückwunsch an Grace zur 50! 🙂
    Ich flattere jetzt mal grad mit der PF ins Land der Papageitaucher, bleibe aber (hoffentlich) auf Empfang.  
    Bis denne!

  53. Fröhliches Flattern Euch beiden.

  54. oh vielen Dank, tres charmant von euch 🙂 Dann wünsche icch einen tollen Urlaub in äh Grönland?

  55. Fast richtig, das Land. Aber deutlich kleiner und ein wenig östlicher gelegen.

  56. Island? Das wäre ja cool ☺

  57. und es gibt dort zottelige Pferdchen, die wie Nähmaschinen laufen 🙂

  58. Richtiiiiiiiig! Gar nicht so kalt hier. Und die Pferdchen haben schon eine sehr interessante Art der Fortbewegung. 🙂

  59. 14° C? Bibber. Die Pferdchen laufen so nähmaschinenartig, weil sie vor Kälte zittern.

  60. Die 14 Grad sind eine Art Pflichtangabe, glaube ich, damit man irgendeine Zahl hat. In Wahrheit ist es in der Sonne viel wärmer und an den Gletschern viel kälter. Aber mir ist das alles lieber als die 34 Grad daheim in unserer Wohnung.

  61. Ja, Du hast recht, nach herbstlichen Einbrüchen hier naht eine neue Hitzewelle, die unterm Dach zur Qual wird. Da qualmen die Möbel. Erholt Euch gut im frischen Land. Und seid lieb zu den Elfen.

  62. Es grüßt der Klaus aus nem ehemaligen Schwimmbad im Tiefgeschoss. Geschossen wurde hier bisher nicht, nur gearbeitet.
    Es bloggt hier ja immer noch!

  63. Lieber TK, ich habe Deinen Kommentar gesehen – er hängt im Spam fest. 🙁
    Aber schön, von Dir zu lesen! 🙂
    Ich befreie Dich aus dem Off, sobald ich kann. Im Moment geht es leider nicht, weil ich aus dem Land der Nähmaschinenpferde nicht an meine Admin-Berechtigung rankomme.
    Bless bless!