Selbstredend

Auf den passenden Namen kommt es an.

Auf den passenden Namen kommt es an.

Oft hilft es ja, wenn man drüber sprechen kann. Und wenn man es nicht so richtig kann, hilft es, wenn einem jemand hilft, der sich damit auskennt.  Das Schild traf ich unlängst in einer Stadt an, die es sich offenbar zur Aufgabe gemacht hat, ohne Straßenschilder auszukommen. Das dürfte für die Alteingesessenen eine Sache sein, mit der sie locker umgehen können. Wenn man aber zum ersten Mal in diese Stadt fährt (oder zum ersten Mal seit ungefähr 25 Jahren, was dann ungefähr auf dasselbe hinausläuft), dann erschwert die Straßenschilderlosigkeit die Orientierung doch ein wenig. Es war auch niemand auf der Straße, den man irgendwas hätte fragen können.

Wohl dem, der in dieser Situation wenigstens ein Schild der logopädischen Praxis mit dem richtungweisenden Namen vorfindet. Auch wenn man da gar nicht hinwollte.

Sprechstunde beim Logopäden. Wörter, die einfach von Natur aus zusammengehören. Hab ich noch nie drüber nachgedacht.

 

23. Januar 2015 von Thomas Stillbauer
Kategorien: Allgemein | 7 Kommentare

Kommentare (7)

  1. 🙂 genau, was soll man bei einem Logopäden auch anderes machen, als eine Sprechstunde …
    Ich kenne einen Akustiker, der heißt Ruhe – fand ich auch passend

  2. 😀

  3. … Und einen Bäcker, der Metzger heißt …

  4. Grace? Alles klar? Bist du im Urlaub?

  5. Huhu alles klar bei mir. Die Rechenaufgaben waren zu schwierig. Urlaub erst wieder im Märzen, wenn der Bauer die Rösslein einspannt. GAb es nicht auch mal nen Tierarzt namens Katzmann? Und geht man auch mit seinem Hund dort hin? Oder dem Kanari?

    Habe ich schon erzählt, dass vor einigen Jahren ein mir unbekannter Kollege anrief, ich mich meldete und dann kam aber nie ein Laut aus dem Hörer. Nachdem dritten Anruf meldetet ich mich dann auch nicht mehr ganz so freudlich und knallte den Hörer auf. Dies erzählte ich später einer Kollegin, die mir dann erzählte, dass besagter Kollege stottert…. Ihr könnt euch also vorstellen, wie dieser Mensch all seinen Mut zusammenfasste, mich anrief und dann kein Wort mehr heraus brachte und es wurde mit jedem Anruf schlimmer. Aber ich konnte ja auch nichts dafür.

  6. Hätte er besser mal ’ne SMS geschickt.

  7. Oder ein Telefax.